Röntgentechnik

Anwendung der Röntgentechnik (Röntgen)

Das Röntgen ist eine häufige Untersuchungsmethode, bei der Röntgenstrahlung zum Einsatz kommt. Die Röntgenstrahlen "durchleuchten" den Körper und machen so bestimmte Erkrankungen sichtbar, zum Beispiel Knochenbrüche. Üblicherweise entscheidet der überweisende Arzt, für welche Fragestellung die Röntgentechnik geeignet ist.    

Eingesetztes Gerät
Für die Röntgentechnik setzen wir eine Kombination aus MULTIX Swing (Bucky-Arbeitsplatz) und VERTIX Swing (Raster-Wandstativ) von Siemens ein.  

Untersuchungsablauf
  Zum Röntgen legt sich der Patient auf den Untersuchungstisch oder stellt sich vor das Wandstativ. Da die Röntgentechnik mit Röntgenstrahlung arbeitet, muss das radiologische Personal für die Untersuchung den Untersuchungsraum verlassen. Die eigentliche Untersuchung dauert nur wenige Sekunden.  
Die Verwendung eines intravenösen (gespritzten) Kontrastmittels ist nicht notwendig.

Wie es nach der Untersuchung weitergeht  
Falls gewünscht, bekommen Sie das Bildmaterial sofort nach der Untersuchung als CD ausgehändigt.
Befundung und Befundübermittlung erfolgen in der Regel noch am Untersuchungstag. Sollte es notwendig sein, Vorbefunde oder Voraufnahmen zu besorgen, verzögern sich die Befundung und Befundübermittlung entsprechend.
Bringen Sie daher Vorbefunde oder Voraufnahmen bereits zur Untersuchung mit.    

Röntgentechnik - auch Bewährtes wird streng überwacht
Als Röntgenpraxis unterliegen wir der strengen und regelmäßigen Kontrolle der Aufsichtsbehörden des Landes Nordrhein-Westfalen, der Ärztlichen Stelle der Ärztekammer Westfalen-Lippe sowie als Kassenärzte der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe.      

Terminvorbereitung zur Röntgenuntersuchung (Röntgen)

Zum Untersuchungstermin bringen Sie bitte Folgendes mit:
•    Überweisungsschein
•    Versichertenkarte
•    Bilder und/oder Befunde früherer Röntgenuntersuchungen

Wartezeiten
Wir bemühen uns den mit Ihnen vereinbarten Termin pünktlich einzuhalten. Dennoch kann es zu kurzen Wartezeiten für Sie kommen.
Sollte es ausnahmsweise zu längeren Wartezeiten kommen, informieren wir Sie natürlich entsprechend.
Bei Röntgenuntersuchungen können Sie die Praxis unmittelbar nach Untersuchungsende verlassen.

Zeitlicher Aufwand
Sie müssen mit folgendem zeitlichen Aufwand rechnen:
•    Röntgenuntersuchung: 60min

Voraufnahmen/Vorbefunde
Insbesondere wenn eine Röntgenuntersuchung zur Kontrolle dient, ist es notwendig einen Vergleich mit Voraufnahmen oder Vorbefunden durchzuführen.
Nur so lassen sich Veränderungen im Verlauf erkennen.
Sollten Sie über Voraufnahmen oder Vorbefunde verfügen, bringen Sie diese zur Röntgenuntersuchung mit.

 


Bitte beachten Sie dazu den Unterpunkt Häufige Fragen.


Technik der Röntgenuntersuchung (Röntgen)

Durch Röntgenuntersuchungen lassen sich viele Bereiche des Körpers darstellen. Oft gibt eine Röntgenuntersuchung den ersten Hinweis auf eine Erkrankung. Weitere speziellere Röntgenverfahren können dann folgen, um den Krankheitsverdacht zu bestätigen oder eine genauere Diagnose zu erhalten.

Das Funktionsprinzip  
Röntgenstrahlung wird in einer Röntgenröhre erzeugt. Hier entstehen Röntgenstrahlen, die nach Durchleuchten des Körpers auf einem Film oder wie in unserer Praxis auf einer Speicherfolie ein Bild erzeugen.
Die Menge der Strahlen, die auf den Film oder die Speicherfolie trifft, ist abhängig vom Gewebe, das sich zwischen dem Ausgangspunkt der Strahlung und dem Film befindet. Entsprechend seiner hohen Dichte ist Knochengewebe hell (wenige Strahlen durchdringen das dichte Knochengewebe) und Lungengewebe dunkel (viele Strahlen durchdringen das weniger dichte Lungengewebe).
Das Ergebnis sind Summationsbilder der verschiedenen durchleuchteten Gewebe. Um eine räumliche Zuordnung zu erhalten, werden häufig Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Richtungen erstellt. Das nennt man dann Röntgen in mehreren Ebenen.

Die konventionelle Röntgenuntersuchung
Konventionell, das heißt für viele: Veraltet, nicht mehr gebräuchlich. Der Begriff „konventionell“ wird häufig missverstanden. Das konventionelle Röntgen ist weiterhin ein wesentliches Standbein der Röntgendiagnostik.
Auch in Zeiten der Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine Röntgenuntersuchung häufig der erste und wichtigste Schritt in Richtung Diagnose und Therapie.  

Nebenwirkungen  
Unmittelbar schädigende Wirkungen auf den Körper sind nicht bekannt. Ob die resultierende Strahlenbelastung nach Jahren oder Jahrzehnten Auswirkung hat oder haben könnte, ist noch nicht abschließend diskutiert.    

Klaustrophobie/"Platzangst"
Angst vor engen Räumen (Klaustrophobie) ist ein weit verbreitetes Problem. Beim Röntgen spielt Klaustrophobie keine Rolle.