Computertomographie

Anwendung der Computertomographie (CT)

Ähnlich wie bei normalen Röntgenaufnahmen sind auch bei der Computertomographie die Anwendungsgebiete vielfältig. Eine Computertomographie lässt sich im Prinzip für alle Körperteile beziehungsweise Organe nutzen. Üblicherweise entscheidet der überweisende Arzt, für welche Fragestellung die Computertomographie geeignet ist.    

Eingesetztes Gerät
Für die Computertomographie setzten wir den hochmodernen 16-Zeilen-Spiral-CT SOMATOM Emotion von Siemens ein.    

Untersuchungsablauf
Für die Computertomographie legt sich der Patient auf einen Untersuchungstisch. Der Tisch fährt dann durch den Untersuchungsring. Da die Computertomographie mit Röntgenstrahlung arbeitet, muss das radiologische Personal den Untersuchungsraum verlassen. Die eigentliche Untersuchung dauert nur wenige Minuten.  
Je nach Fragestellung ist es eventuell sinnvoll zusätzlich ein intravenöses (gespritztes) Kontrastmittel zu verwenden. Dies wird auf jeden Fall vorher mit Ihnen besprochen.    

Wie es nach der Untersuchung weitergeht  
Sie bekommen das Bildmaterial sofort nach der Untersuchung als CD ausgehändigt. 
Befundung und Befundübermittlung erfolgen in der Regel noch am Untersuchungstag. Sollte es notwendig sein, Vorbefunde oder Voraufnahmen zu besorgen, verzögern sich die Befundung und Befundübermittlung entsprechend.
Bringen Sie daher Vorbefunde oder Voraufnahmen bereits zur Untersuchung mit.    

Computertomographie - auch Bewährtes wird streng überwacht  
Als Röntgenpraxis unterliegen wir der strengen und regelmäßigen Kontrolle der Aufsichtsbehörden des Landes Nordrhein-Westfalen, der Ärztlichen Stelle der Ärztekammer Westfalen-Lippe sowie als Kassenärzte der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe.      

Terminvorbereitung zur Computertomographie (CT)

Zum Untersuchungstermin bringen Sie bitte Folgendes mit:
•    Überweisungsschein
•    Versichertenkarte
•    Bilder und/oder Befunde früherer CT-Untersuchungen
Zusätzlich bei CT-Untersuchungen mit intravenösem (gespritzten) Kontrastmittel:
•    Serumkreatininwert (Laborwert zur Nierenfunktion)
•    TSH-Wert (Laborwert zur Schilddrüsenfunktion)
Eine intravenöse (gespritzte) Kontrastmittelgabe ist  bei CT-Untersuchungen der Halsweichteile, der Brustorgane sowie der Bauchorgane häufig erforderlich.
Bitte beachten Sie, dass insbesondere der Serumkreatininwert (Laborwert zur Nierenfunktion) nicht älter als sechs Wochen sein sollte.

Wartezeiten
Wir bemühen uns den mit Ihnen vereinbarten Termin pünktlich einzuhalten. Dennoch kann es zu kurzen Wartezeiten für Sie kommen.
Sollte es ausnahmsweise zu längeren Wartezeiten kommen, informieren wir Sie natürlich entsprechend.

Bei CT-Untersuchungen ohne intravenöses (gespritztes) Kontrastmittel können Sie die Praxis unmittelbar nach Untersuchungsende verlassen.
Bei allen CT-Untersuchungen mit intravenösen (gespritzten) Kontrastmitteln ist es notwendig, dass Sie noch eine halbe Stunde nach der Untersuchung in der Praxis bleiben.
Bei vielen Untersuchungen der Bauchorgane muss zudem bereits eine Stunde vor der eigentlichen Untersuchung ein Kontrastmittel getrunken werden.

Zeitlicher Aufwand
Sie müssen mit folgendem zeitlichen Aufwand rechnen:
•    CT-Untersuchungen ohne intravenösem (gespritztes) Kontrastmittel: 60min
•    CT-Untersuchungen mit intravenösem (gespritztem) Kontrastmittel: 120min
•    CT-Untersuchungen mit intravenösem (gespritztem) und zusätzlich getrunkenem Kontrastmittel: 120min

Bitte beachten Sie dazu den Unterpunkt Häufige Fragen.


Technik der Computertomographie (CT)

Die Computertomographie (CT) ist ein modernes, bildgebendes Verfahren, das aus dem klinischen Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Man versteht darunter die rechnergestützte Auswertung einer Vielzahl aus verschiedenen Richtungen aufgenommener Röntgenaufnahmen, um ein überlagerungsfreies, zwei- oder dreidimensionales Bild zu erzeugen.    

Das Funktionsprinzip  
Eine Röntgenröhre umkreist den Patienten in gewissem Abstand und sendet gleichzeitig ein dünnes Röntgenstrahlenbündel aus. Der Röhre gegenüber liegen bei sogenanntem 16-Zeiler sechzehn Detektorzeilen.
Dadurch können Körperregionen und Organe in jeder Schicht aus nahezu eintausend Richtungen aufgenommen werden. Dies summiert sich auf Hunderttausende von Messwerten, die ein Computer zu zwei- und dreidimensionalen Bildern weiterverarbeitet.
Das Ergebnis sind überlagerungsfreie Querschnittbilder der untersuchten Körperregion. Deshalb nennt man das Verfahren auch Schnittbildverfahren.    

Die Weiterentwicklung des konventionellen Röntgen  
Der besondere Vorteil gegenüber dem konventionellen Röntgen ist die bessere Darstellung der Weichteilstrukturen. Man kann in kürzester Zeit große Körperabschnitte untersuchen. Durch die besondere Aufnahmetechnik vermeidet man die Überlagerung von Organen, wie sie im Röntgenbild (Summationsbild) entstehen kann und kommt dadurch zu genaueren Diagnosen. Außerdem kann man durch Dichtemessungen feststellen ob es sich z.B. um Fettgewebe, Flüssigkeit oder eine feste Gewebestruktur handelt.    

Nebenwirkungen  
Unmittelbar schädigende Wirkungen auf den Körper sind nicht bekannt. Ob die resultierende Strahlenbelastung nach Jahren oder Jahrzehnten Auswirkungen hat oder haben könnte ist noch nicht abschließend diskutiert.    

Klaustrophobie/"Platzangst"  
Angst vor engen Räumen (Klaustrophobie) ist ein weit verbreitetes Problem. Der von uns verwendete Siemens SOMATOM Emotion bietet eine Öffnung mit 60 cm Durchmesser bei besonders kurzer Bauart. Es ist so möglich eine ganze Anzahl von Untersuchungen so zu fahren, dass sich der Kopf außerhalb der Öffnung befindet. Erfahrungsgemäß spielt somit Klaustrophobie bei der Computertomographie keine Rolle.